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Seite 4 von Besser liegen von Völker AGaber wie entsteht nun eigentlich dekubitus der eigentliche grund ist immobilität beim sitzen und liegen übt der menschliche körper durch sein gewicht einen bestimmten druck auf die auflagefläche aus die ihrerseits einen gegendruck auf das aufliegende hautarreal erzeugt dessen höhe sich aus der härte der auflagefläche ergibt kurzfristig kann die haut selbst stärkere druckeinwirkungen ohne schädigung überstehen hält der druck jedoch an kommt es durch die komprimierung der blut führenden kapillaren zu minderdurchblutung und sauerstoffmangel auf diese beginnende schädigung reagiert der körper in form eines warnenden druckschmerzes der bei einer bewegungsfähigen person der auslöser ist seine lage zu verändern und so die komprimierten hautareale zu entlasten dabei genügen bereits geringe bewegungen um die druckbelastung zu unterbrechen und die gestörte durchblutung wieder in gang zu bringen dieser druckschmerzmechanismus funktioniert auch im schlaf sodass ein zur bewegung fähiger mensch keinen dekubitus entwickelt ist ein mensch jedoch nicht mehr in der lage den druckschmerz wahrzunehmen z b bei bewusstlosigkeit narkose oder bei schwerer demenz oder ist er nicht mehr fähig sich aus eigener kraft als reaktion auf den druckschmerz zu bewegen dann bleibt die komprimierung des hautarreals bestehen die ischämie nimmt zu und führt zu einer anhäufung toxischer stoffwechselprodukte im gewebe mit einer erhöhung der kapillarpermeabilität gefäßerweiterung zellulärer infiltration und Ödembildung im weiteren verlauf kommt es durch die sich zunehmend verstärkende minderdurchblutung zum nicht mehr rückgängig zu machenden absterben der hautzellen mit nekrosen und geschwürbildung ein dekubitus ist entstanden vorbeugen ist besser als heilen dekubitusprohylaxe von völker das nichtauftreten eines dekubitus gilt zu recht als qualitätsmerkmal der pflegeleistung so wurde denn auch mit dem sgb xi des mdk medizinischer dienst der krankenkassen beauftragt vermehrt qualitätsprüfungen durchzuführen und besonders darauf zu achten ob pflegekonzept und -dokumentation eine professionelle dekubitusprophylaxe und -therapie belegen 4 5 zur wirksamen dekubitusprophylaxe hat völker in zusammenarbeit mit thomashilfen und dem pflegewissenschaftlichen institut igap ganz speziell für völker pflegebetten eine unterfederung entwickelt das völker mis® micro-stimulations-system in der kombination mit den entsprechenden matratzen und den individuellen verstellmöglichkeiten der liegefläche ergibt sich die möglichkeit ab sofort ein schlüssiges pflegekonzept einsetzen zu können dabei kann das völker mis® micro-stimulations-system durch eine gezielte somatische und vestibuläre stimulation die eigenbewegung des bewohners erhalten und fördern das völker mis® micro-stimulations-system vermittelt ihm zusätzlich informationen über sein körperbild kleinste bewegungen stimulieren ihn dazu sich eigenständig zu mobilisieren damit erfüllt das völker mis® microstimulations-system auch die anforderungen an die mobilisierung die wahrnehmungsförderung und die schmerzreduzierung die bei anderen systemen nicht ausreichend berücksichtigt werden wechseldrucksystem 4 ein optisch markantes element von völker mis® micro-stimulations-system sind die flügelfedern die auf grund ihrer formgebung optimal torsionierend wirken.[schliessen] |
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