aber wie entsteht nun eigentlich dekubitus der eigentliche grund ist immobilität beim sitzen und liegen übt der menschliche körper durch sein gewicht einen bestimmten druck auf die auflagefläche aus die ihrerseits einen gegendruck auf das aufliegende hautarreal erzeugt dessen höhe sich aus der härte der auflagefläche ergibt kurzfristig kann die haut selbst stärkere druckeinwirkungen ohne schädigung überstehen hält der druck jedoch an kommt es durch die komprimierung der blut führenden kapillaren zu minderdurchblutung und sauerstoffmangel auf diese beginnende schädigung reagiert der körper in form eines warnenden druckschmerzes der bei einer bewegungsfähigen person der auslöser ist seine lage zu verändern und so die komprimierten hautareale zu entlasten dabei genügen bereits geringe bewegungen um die druckbelastung zu unterbrechen und die gestörte durchblutung wieder in gang zu bringen dieser druckschmerzmechanismus funktioniert auch im schlaf sodass ein zur bewegung fähiger mensch
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mis® micro-stimulations-system die neue unterfederung von völker ein seit einigen jahren in der pflege eingeführtes konzept ist die basale stimulation ihr ziel ist die förderung der fähigkeit zur wahrnehmung bewegung und kommunikation des bewohners sie vermittelt körperund umwelterfahrungen im hinblick auf die dekubitusprophylaxe ist die förderung von bewegung 6 der wichtigste aspekt der basalen stimulation grundüberlegung ist dass bewegung nur dann stattfinden kann wenn zuvor sinneseindrücke wahrgenommen werden konnten diese reize werden vom zentralen nervensystem verarbeitet und als reizantwort in bewegung umgesetzt bezogen auf die dekubitusthematik sorgt die körperliche aktivität für ständige druckverlagerung der gefährdeten oder vom dekubitus betroffenen körperregionen dadurch wird die mikrozirkulation im gewebe erhalten spitzendrücke auf die haut vermieden und die struktur der kapillargefäße nicht geschädigt der erhalt der hautdurchblutung verhindert das auftreten von druckgesch
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positionierung der liegefläche individuell weil stufenlos die lagerung eines bewohners folgt stets einem bestimmten pflegestandard der auf die prophylaktische oder therapeutische indikation bzw eine individuelle pflegeplanung abgestimmt ist das lagern dient dabei den zielen der therapie z b zur atemunterstützung nach orthopädischen operationen etc dem wohlbefinden des bewohners und der vorbeugung z b gegen dekubitus zur wiederherstellung der mobilität etc da ein dekubitus durch langes liegen auf einer stelle entsteht ist die regelmäßige umlagerung das drehen des bewohners die wirksamste vorbeugung eine umlagerung erfolgt durch das pflegepersonal wenn der bewohner dazu selber nicht mehr fähig ist um hierbei einerseits die pflege zu unterstützen andererseits dem bewohner die notwendige unterstützung zur eigenmobilisation zu bieten lässt sich die liegeflächenpositionierung von völker pflegebetten per handschalter über zwei bis drei getrennte antriebe die auf eine sichere arbeitslast von
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das richtige bettklima mit der richtigen völker matratze im rahmen prophylaktischer maßnahmen muss unbedingt auch das bettklima berücksichtigt werden untersuchungen der igap haben zu dem ergebnis geführt dass bewohner häufig in nassgeschwitzten betten liegen eine extreme feuchtigkeit im bett ist nicht nur sehr unangenehm sondern kann auch erkältungen und verspannungen fördern vor allem sorgt sie aber für das aufquellen der obersten hautschicht und begünstigt damit eine dekubitusentstehung dass auf grund bestehender inkontinenz häufig eine anzahl unnötiger inkontinenzartikel wie z b gummilaken und dergleichen in den betten benutzt werden dadurch staut sich wärme und feuchtigkeit dass bei der versorgung des bewohners mit inkontinenzartikeln billige und qualitativ schlechte produkte eingesetzt werden die die haut nicht trocken genug halten und häufiger gewechselt werden müssen dass oft atmungsinaktive nacht und bettwäsche zur vermehrten schweißproduktion führen hier schaffen nat
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geteilte seitensicherungen schutz und mobilisierungshilfen seitensicherungen sind ein wichtiges ausstattungsdetail auch für pflegebetten sie erfüllen zudem mehrere aufgaben die wichtigste ist den bewohner immer dann zu schützen wenn er selbst nur bedingt dazu in der lage ist seitensicherungen sind aber auch bei einer gewünschten eigenmobilisation unabdingbar sie sollen ihm dabei das gefühl der sicherheit geben indem sie die seitlichen grenzen des bettes aufzeigen schließlich ist der einsatz von seitensicherungen bei der pflege an eher immobilen bewohnern in arbeitshöhe wichtig daraus ergeben sich gewisse anforderungen an seitensicherungen sie müssen äußerst stabil sein sie dürfen bei gebrauch nicht zu verletzungen führen sie sollten nicht durchgehend sondern in teilelementen und damit nach bedarf aufstellbar sein es sollte die möglichkeit geben sie wiederum je nach bedarf stufenweise hochzustellen und sie dürfen im ungenutzten zustand die anbringung von peripheriegeräten am bett ni
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die richtigen lagerungstechniken bewohner gewebeschonend und relativ druckunbelastet lagern ist die bewegung eines bewohners durch behinderung erkrankung oder einfach auf grund seines alters soweit eingeschränkt dass auch jene eigenmobilisation nicht mehr gegeben ist die das pflegebett als verstellung in der höhe und positionierung der liegefläche per handschalter bietet müssen pflegende und therapeuten maßnahmen ergreifen um weitere bewegungseinschränkungen zu vermeiden und restmobilität zu fördern zu diesen maßnahmen gehören die richtige lagerungstechnik die durchführung von bewegungsübungen veränderungen der unmittelbaren umgebung eines bewohners und seine geistige anregung sowie bewegungsund transfertechnik die wichtigkeit von bewegungsübungen zur verlangsamung des alterungsprozesses und zur vermeidung von komplikationen kann nicht oft genug hervorgehoben werden dementsprechend sollten bewegungsübungen konsequent durchgeführt werden zu diesen maßnahmen gehören z b aufrichteübungen
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wo entsteht dekubitus risikozonen beim liegen und lagern Überall wo druck auf die haut einwirkt kann sich ein dekubitus entwickeln das größte risiko ist gegeben wenn der auflagedruck des körpers und der gegendruck der auflagefläche senkrecht auf ein hautareal einwirken das über konvexen also nach außen gewölbten knochenstrukturen liegt die mit wenig druckverteilendem elastischem muskel und unterhautfettgewebe abgepolstert sind dementsprechend sind die klassischen prädilektionsstellen der sakralbereich die fersen die sitzbeine der große rollhügel trochanter major sowie die seitlichen fußknöchel rund 95 prozent aller dekubiti entwickeln sich in diesen bereichen charakteristisch für die druckeinwirkung über konvexen knochen ist zudem dass der druck von der größeren hautoberfläche zur tiefe auf die kleinere konvexe knochenfläche hin zunimmt dadurch kommt es zuerst zu nekrosen im unterhautfettgewebe und in der muskulatur bis sich oft erst nach tagen die ulzeration der haut zeigt eine rela
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anmerkungen erläuterungen und ergänzungen 1 vgl hartmann pflegedienst heft 3 2002 s 4 2 robert koch institut/statistisches bundesamt gesundheitsberichterstattung des bundes heft 12 dekubitus dezember 2002 3 vgl natascha woltemade dekubitus ein drückendes problem informationsschrift igap april 2002 die broschüre können sie anfordern beim igap 4 mehr qualität kann zu drastischen einsparungen im gesundheitswesen führen diese erkenntnis braucht nicht notwendigerweise amtliche kommissionen allein die konsequente umsetzung bekannter fachlicher standards würde zu diesem ergebnis führen wenn zudem aufgeklärte bewoh18 ner die leistungen von gesundheitseinrichtungen im sinne kritischer verbraucher auf den prüfstand stellen habe dies einen ungeahnten regulierungseffekt so christel bienstein leiterin des instituts für pflegewissenschaft an der privaten universität witten/herdecke und vorsitzende des fachbeirats der stiftung pflege auf einer pressekonferenz am 25 2 2003 in bonn ein beispiel
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fachwissen lagern und liegen wissenswertes von az antidekubitusmatratze spezialmatratzen die entweder durch die so genannte weichlagerung versuchen die auflagefläche des körpers auf die matratze zu vergrößern und somit die auflagedrücke zu reduzieren oder aber solche die nach dem wechseldruckprinzip arbeiten womit die druckbelastung des gewebes so kurz wie möglich gehalten werden soll arterie arterien sind blutgefäße in denen das blut vom herzen wegströmt im körperkreislauf führen die arterien hellrot gefärbtes sauerstoffreiches blut im lungenkreislauf hingegen fließt in ihnen sauerstoffarmes dunkelrot gefärbtes blut arteriolen 20 am Übergang zwischen arterien und kapillaren finden sich die arteriolen arteriolendilatation krankhafte ausweitung der arteriolen auflagedruck als auflagedruck bezeichnet man den durch das eigene körpergewicht entstehenden druck auf die unterlage dabei spielen verschiedene andere faktoren wie z b die härte der unterlage die hautdicke der polstereffekt et
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subcutis die subcutis unterhaut als tiefste schicht der haut besteht aus lockerem bindegewebe und geht ohne scharfe grenze in die lederhaut über in der tiefe verbindet sie sich mit der knochenhaut therapie behandlung eine effektive dekubitustherapie muss sich an wenigen grundsätzlichen prinzipien orientieren fünf therapieprinzipien nach pd dr w o seiler basel wiederherstellung der blutversorgung mittels vollständiger druckentlastung 22 entfernen der nekrose und einsatz wundreinigender behandlungsmethoden sanierung der lokalen infektion möglichst ohne einsatz von lokaldesinfektionsmitteln wundverbände mit physiologischen bedingungen für die granulationsbildung beseitigung der risikofaktoren z b verbessern des allgemeinzustandes des bewohners mobilisation etc s a hartmann wundforum heft 2 1994 www.hartmann online.de/deutsch/produkte wundbehandlung/wundforum thomashilfen im dienste der gesundheit entwickelt und vermarktet thomashilfen produkte und technologien für den reha und
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völker care concept weitere informationen katalog pflegebetten pflegebetten und pflegemöbel katalog pflegemöbel stühle sessel tische kommoden und schränke dekubitustherapie völker micro-stimulations-system mis® activ der optimale schutz seitensicherungen von völker schützen und helfen rufen sie mich bitte an um einen unverbindlichen termin zu vereinbaren völker pflegebetten haben viel zu bieten zu der vielzahl der einzelnen vorteile können sie folgende weiteren informationen abfordern diese seite ausfüllen und einfach faxen an 0 23 02 960 96 29 name vorname pflegeeinrichtung straße plz/ort telefon völker ag wullener feld 79 · 58454 witten telefon 0 23 02 960 960 telefax 0 23 02 960 96 16 www.voelker.de · info@voelker.de prosell apf5849d 01.06-2.000
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