Moorlandschaftspfad 2017 von UNESCO Biosphäre Entlebuch

Weitere UNESCO Biosphäre Entlebuch Kataloge | Moorlandschaftspfad 2017 | 48 Seiten | 2017-10-02

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4 imoorlandschaftsp fa d der moorlandschaftspfad im Überblick tauchen sie ein in die abwechslungsrei erlebnisse chen moorlandschaften der unesco auf den routen weisen blau markierte holz biosphäre entlebuch der weitwander pfosten mit nummernschildern auf span weg von fünf tagen führt sie über 80 nende erlebnisse hin diese sind informativ kilometer auf federnden moorwegen teilweise aber auch interaktiv gestaltet steinigen bergpfaden uralten passrou beobachten riechen schmecken greifen ten und alp und forstwirtschaftlichen forschen erschliessungswegen vorbei an kargen die empfohlene marschrichtung folgt der hoch und blumenreichen flachmooren nummerierung der erlebnisse die bege im zentrum steht das ganzheitliche erle hung in gegenrichtung ist aber auch mög ben der moorlandschaften mit ihren ver lich die start und zielorte sind mit dem schiedensten lebensräumen und kultur öffentlichen verkehr erreichbar objekten die am ende der beschriebenen erlebnisse in

m oorlandschafteninderubei9 die rothenthurm-initiative dürfen in geschütz jahr 2001 wird die region als «unesco ten moorlandschaften weder anlagen gebaut biosphärenreservat» im jahr 2008 als erster noch bodenveränderungen vorgenommen «regionaler naturpark» der schweiz aner werden ausgenommen sind einrichtungen kannt die dem schutzzweck oder der bisherigen hochmoore und ungedüngte flachmoore landwirtschaftlichen nutzung dienen zählen in der biosphäre zur kernzone hier hat die ungestörte entwicklung der Ökosys moore – tausendjÄhrige teme vorrang die übrigen flachmoore sowie lebensrÄume die moorlandschaften habkern sörenberg moore sind nasse lebensräume die auf einer hilferepass glaubenberg und klein entle wasserstauenden unterlage entstehen die zählen zur pflegezone diese dient der erhal bildung von typischen hochmooren dauert tung und förderung der traditionellen kultur jahrtausende dabei werden abgestorbene

0 1 000 © gis kanton luzern meter 2 000 reproduziert mit bewilligung von swisstopo

i hilf erepa ss moorlandschaft hilferepass an und abreise hÖhendifferenz anreise postauto escholzmatt bahnlinie aufstieg 730 hm ab bergstation gondel luzern–bern–marbach– kemmeribodenbad bahn marbachegg 400 hm abreise postauto flühli– schüpfheim bahn abstieg 730 hm linie luzern– bern variante wegcharakter gondelbahn marbach–marbachegg 1483 m tageswanderung über den hilferepass auf einstieg in den moorlandschaftspfad über alperschliessungs und schmalen hang wittefäre–chadhus–imbrig zeitersparnis wegen nur kurze teilstrecken auf forst und 30 minuten betriebszeiten gondelbahn hartbelagsstrassen grosse vielfalt an flach tel 034 493 33 88 mooren als ständiger begleiter das ungewohnte gesicht der schratteflue mit ihren steilen felsigen abhängen torbach 1000 800 0h 5h 50 0 1 2 3 4 1h 50 4h 30 5 6 7 3h 00 3h 25 8 9 10 11 12 4h 45 1h 25 13 14 5h 15 0 h 45 15 flühli post schwändi toregg tan hilferepass 1400

22 i hilf erepa ss 6 das getrocknete futter darin aufbewahrt und erst im winter mit pferdeschlitten geholt 7 8 schrattenkalk – namen gebendes gestein sie stehen vor einem hellgrauen felsblock 6 ilfissprung – quelle wie sie im bÜchlein steht der sogenannte schrattenkalk entstand vor 70 bis 120 millionen jahren im meer er besteht hören sie das murmeln – gehen sie vom aus schalen von tieren wie z.b schnecken pfosten etwa 20 meter bis an den rand des die schichten wurden bei der alpenfaltung an abhangs dann noch einige meter hinunter sie die oberfläche gehoben schrattenkalk ist werden die quelle der ilfis sehen die scheinbar ein weltweit benutzter geologischer begriff aus dem nichts hervorsprudelt das rinnsal dessen name von der schratteflue stammt entwickelt sich bis zur einmündung in die im wasser gelöstes kohlendioxid löst den grosse emme bei emmenmatt nach 22 kilo kalk auf es entstehen höhlen und wie an metern zu einem ansehnlichen fluss

26 ikleinen tl e ein kleines tal mit einer grossen zahl an mooren charakter brandknubels in dem 2010 durch bau die moorlandschaft die grösstenteils durch die kleine entle entwässert wird weist auf liche massnahmen der wasserhaushalt l verbessert werden konnte l einer fläche von 22 km 2 viele kleinräumige  sind die steilen kalkfelsen der schwän formen auf bemerkenswert sind die grossflächigen flachmoore die als streuewiesen deliflue im volksmund auch etwa «entlem bucher dolomiten» genannt m genutzt werden die ursprüngliche bewirt  ist der weiher auf der schwandalp mit schaftung ist noch immer präsent die bäu einer der schönsten kneippanlagen in erliche architektur weist viele formen auf der schweiz die anlage ist teil der der ganzjahresbetrieb mit haus und scheune ist ebenso vertreten wie der einfachste wassererlebnislandschaft flühli-sörenn berg n alpstall siehe auch www.wassererlebnis.ch in der moorlandschaft die buchstaben bezeichnen die

g l a ub e n be r g i 31 die grösste und vielseitigste der schweiz an und abreise 2 etappe hÖhendifferenz anreise schüpfheim bahnlinie luzern– bern aufstieg von stäldili entlang der strasse postauto nach flühli haltestelle post im 550 hm von stäldili über die wegroute eggli dorfzentrum oder hüttlene holzhack 740 hm abreise postauto sörenberg– schüpfheim abstieg 650 hm bahnlinie luzern– bern varianten wegcharakter aufstieg von flühli bis gitziloch 2h 410 hm wanderung mit markantem auf und abstieg abstieg vom gitziloch bis flühli 1h 30 410 hm durch ein urtümliches bergföhrenhochmoor auf auf und abstieg dählebode-haglere 40 min einem langen rücken mit weiter sicht in die 140 hm alpen möglichkeit zu einer besteigung der taxibetrieb flühli-stäldili haglere höchster punkt des wanderweges alpweid gitziloch 1400 stäldili 1800 1600 1200 sörenberg post bleikechopf m ü.m dählebode hÖhenprofil

g l a ub e n be r g 2 i 35 3 erlebnisse moorlandschaft glaubenberg 1 etappe gfelle bis stäldili 1 alp brÜedere – ensemble aus sechs gebÄuden es gibt im entlebuch nur drei alpen auf 3 flachmoor chnubelalp – klein und unauffÄllig bevor sie den bach queren sehen sie links denen eine kapelle steht können sie die am wegrand ein kleines flachmoor die ve andern fünf gebäude – wohnhaus scheune getation unterscheidet sich etwas von der stall käsespeicher remise – nach ihrer jenigen der benachbarten weide es sind funktion unterscheiden die alp geht auf vor allem wollgräser die zwischen mai und eine eremitensiedlung aus dem 14 jahr juli mit ihrem «haarschopf» auffallen hundert zurück beachten sie auch die unterschiede zwischen der trockenen weide an den steilen lagen und dem vernässten und moorigen land in den flacheren gebieten 4 lehm – da geht kein tropfen durch suchen sie in drei metern entfernung vom pfosten am rand

40 igla ub e n be r g 18 19 nahrung für viele tierarten der pfad ist pflanze und vergleichen sie den geschmack weich feucht und an vielen stellen tritt die mit demjenigen des gartenschnittlauchs braune torfschicht zutage ziehen sie doch achtung hier blüht auch eine ähnlich aus hier schuhe und socken aus und wandern sehende geschützte orchidee im früh sie auf dem nächsten kilometer barfuss herbst wird das moor mit einem leichten bergmäher und mit der sense geschnitten 18 heidelbeere oder rauschbeere – wer kennt den unterschied 20 bergsturz – gewaltige landschaftsverÄnderung essen sie einige beeren von beiden arten 1910 rutschten nach sehr niederschlagsrei welchen geschmacksunterschied stellen sie chen wochen ca 1,5 millionen m 3 material fest – beide beerenarten treten am gleichen auf den schlüpfrig gewordenen mergel ort auf die blätter der rauschbeere sind schichten in die tiefe das betroffene gebiet blaugrün und das fruchtfleisch

44 i l a nd s ch af t s w an d el biosph Ä r e absatzmöglichkeiten aus den entlebucher anlagen auf die natürlichen verhältnisse wäldern kann auch in zukunft der wertvolle rücksicht genommen wird der entlebucher rohstoff holz geerntet werden der wald wald bleibt als vielseitiger erholungs und wird weiterhin vor naturgefahren schützen lebensraum erhalten wenn bei der errichtung von bauten und schratteflue 17 juni 2003 schratteflue 21 august 2003 wenige kleine käfernester sind sichtbar trockenheit führt zu einer explosionsartigen vermehrung des borkenkäfers schratteflue 5 mai 2004 auswirkungen des trockenen sommers die vielen kleinen borkenkäfernester sind zu grossflächigen schäden zusammengewachsen schratteflue 6 juni 2010 deutliche zunahme des laubwaldes gegenüber

«o schaurig ist’s übers moor zu gehn wenn es wimmelt vom heiderauche » « o schaurig ist’s übers moor zu gehn wenn das röhricht knistert im hauche!» annette von droste-hülshoff 1797 – 1848 deutsche schriftstellerin biosphärenmanagement unesco biosphäre entlebuch ch-6170 schüpfheim tel 41 041 485 88 50 e-mail zentrum biosphaere.ch