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Seite 44 von Swiss MEM Katalog von Swiss MEMinstrumente des e-business e-procurement b2b-commerce in der beschaffung autor dipl ing robert alard wissenschaftlicher mitarbeiter eth-zentrum für unternehmenswissenschaft bwi bereich logistik und informationsmanagement eth zürich die beschaffung gewinnt an bedeutung die abnahme der fertigungstiefe und die fokussierung auf die eigenen kernkompetenzen des unternehmens führten dazu dass der anteil der lieferanten an der wertschöpfungskette in den vergangenen jahren stetig zugenommen hat so geht auch aus einer studie der performance management group hervor dass inzwischen der durchschnittliche anteil der eingekauften direkten güter abhängig von der unternehmensbranche zwischen 35 und 60 prozent des umsatzes beträgt [1 mit der zunahme des einkaufvolumens der eingekauften teile und der tatsache dass die eigene leistungsfähigkeit immer stärker durch die leistungsfähigkeit der lieferanten beeinflusst wird nimmt die gestaltung der lieferantenbeziehung eine immer wichtigere rolle ein nur organisatorisch und informationstechnisch ausgereifte konzepte zur gestaltung der lieferantenbeziehungen ermöglichen es in einem umfeld des durch die globalisierung geförderten grossen konkurrenz und preisdruckes sicherzustellen dass das eigene unternehmen nachhaltig wettbewerbsfähig bleibt bereits im zuge der einführung von erp enterprise resource planning oder mrp manufacturing resource planning systemen wurde die beziehung zu den geschäftspartnern auf der anbieter lieferantenseite z.t durch moderne it-systeme neu gestaltet hierbei ging es insbesondere um eine verbesserung des daten und informationsaustausches mit den strategischen partnern im unternehmensnetzwerk an dieser stelle setzten in den neunziger jahren auch die klassischen supply chain management scm lösungen an [2 3 die meisten scm-lösungen wie auch die klassischen electronic data interchange edi lösungen z b basierend auf standards wie edifact erweisen sich jedoch erfahrungsgemäss für kleinere und mittlere unternehmen kmu als unzureichend da deren implementierung einen grossen organisatorischen und finanziellen aufwand der unternehmen erfordert entsprechend wurden it-basierte konzepte zur unterstützung der unternehmensübergreifenden kooperation wie scm oder edi bisher meist nur bei grossunternehmen eingeführt [4 erschwerend kommt hinzu dass sich diese lösungen meist auch nur auf einen bruchteil der zu beschaffenden güter und dienstleistungen beschränken [5 im zuge der durchdringung des internets als leistungsfähige und allgemein verfügbare netzinfrastruktur und der verwendung allgemeingültiger standards wie z.b tcp/ip oder der neu aufkommenden und für den e-commerce sehr bedeutsamen «xml-standards» bieten sich nun gerade auch für kmu möglichkeiten zur nutzung moderner informationstechnologie durch diese unter den namen «business-to-consumer commerce b2c» oder «business-to-business commerce b2b» bekannt gewordenen lösungen des e-commerce können die geschäftsbeziehungen zu den kunden als auch zu den lieferanten auf kostengünstige art und weise neu gestaltet werden in bild 1 sind verschiedene arten des e-commerce dargestellt im b2b-commerce der bisher die grösste wirtschaftliche bedeutung im bereich des e-commerce erlangt hat tun sich insbesondere die lösungen im bereich der beschaffung wie das electronic procurement e-procurement und die e-marketplaces hervor 44 swissmem schriftenreihe 1 2 0 0 1 d[schliessen] |
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