Konzept Berufswahl- und Lebensvorbereitung B+L von Stiftung Bühl

Weitere Stiftung Bühl Kataloge | Konzept Berufswahl- und Lebensvorbereitung B+L | 15 Seiten | 2018-03-06

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Seite 7 von Konzept Berufswahl- und Lebensvorbereitung B+L

konzept berufswahl und lebensvorbereitung im rahmen der sonderschulung 15 • • • 3.4 • mit anderen menschen zusammenarbeiten sich aktiv an zusammenarbeit mit anderen beteiligen • abmachungen aushandeln und regeln einhalten konfliktfähigkeit • konflikte benennen lösungsvorschläge suchen konflikte lösen • kritikfähigkeit weiter entwickeln umgang mit vielfalt • verschiedenheit akzeptieren • vielfalt als bereicherung erfahren • gleichberechtigung mittragen • fähigkeit zu einem respektvollen umgang mit vielfalt und verschiedenheit andere nationalitäten und kulturen anderssein aufgrund von krankheit oder behinderung integrationsfähigkeit für multikulturelle gemeinschaften entwickeln förderplanung auf der förderplanung basiert die gezielte förderung von schülerinnen und schülern mit besonderen pädagogischen bedürfnissen die wirkung individueller sonderpädagogischer förderung ist stärker wenn sie im rahmen einer förderplanung eng mit den unterschiedlichen systemen verbunden und koordiniert wird bei der berufswahl und lebensvorbereitung stehen die jugendlichen mit ihren individuellen wünschen kompetenzen aber auch grenzen im zentrum zur stärkung der persönlichkeit wählen wir bewusst einen partizipativen ansatz die zielformulierungen werden gemeinsam mit der klientin oder dem klienten und den eltern/gesetzlichen vertretern vereinbart daraus erfolgt die jeweilige förderplanung der fachpersonen die umsetzung erfolgt in den einzelnen settings durch die weiteren bezugspersonen auf der basis der zielformulierungen die prozesssteuerung liegt bei der fallführenden bezugsperson siehe konzept förderplanung 3.5 persönliches zukunftsbild die berufswahl und lebensvorbereitung wird dann erfolgreich sein wenn die jugendlichen die an sie gestellten anforderungen und gemeinsam vereinbarten zielsetzungen annehmen können dies gelingt wenn jede und jeder einzelne mitbestimmen kann die erarbeitung des persönlichen zukunftsbildes dient zur individuellen und personenzentrierten lebensgestaltung welche alle lebensbereiche wohnen arbeit bildung und freizeit einer person miteinbezieht das ziel des persönlichen zukunftsbildes ist die verbesserung der eigenen lebensqualität unter berücksichtigung der personellen und umfeldbedingten ressourcen die jugendlichen werden auf die teilnahme der gespräche im rahmen der förderplanung vorbereitet dies kann je nach programm und setting unterschiedlich sein basiert aber auf ich und auf dem modell „persönliches zukunftsbild“ wo angezeigt können weitere modelle/instrumente zur anwendung kommen die teilhabe der klientinnen und klienten jedoch steht immer im zentrum bzw muss berücksichtigt werden 3.6 prozessbegleitung verantwortlich für die prozessbegleitung ist die fallführende bezugsperson bei intern wohnenden jugendlichen ist dies die fachperson aus dem bereich wohnen sozialpädagogen und sozialpädagoginnen bei externen jugendlichen ist dies die lehrperson hält sich ein jugendlicher oder eine jugendliche in unterschiedlichen programmen auf so obliegt es der fallführenden bezugsperson diesem erhöhten anspruch durch absprache und koordination zu genügen eine weitere zentrale rolle in der prozessbegleitung nimmt der integrationscoach ic ein die/der ic ist eine fixe bezugsperson über die gesamte dauer der berufswahl und lebensvorbereitung seine hauptaufgabe liegt in der koordination und unterstützung betreffend beruflicher entwicklung und bei der suche nach seite 7 von 15