Konzept Berufswahl- und Lebensvorbereitung B+L von Stiftung Bühl

Weitere Stiftung Bühl Kataloge | Konzept Berufswahl- und Lebensvorbereitung B+L | 15 Seiten | 2018-03-06

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Seite 12 von Konzept Berufswahl- und Lebensvorbereitung B+L

konzept berufswahl und lebensvorbereitung im rahmen der sonderschulung 15 5.1 anmeldeverfahren das aufnahmeverfahren intake wird je nachdem ob es sich um einen Übertritt hps stiftung bühl oder hps waidhöchi oder um eine neuaufnahme handelt unterschiedlich gestaltet es besteht die möglichkeit dass bei jugendlichen mit erhöhtem beobachtungsauftrag ein erweitertes verfahren angewendet wird 5.1.1 anmeldung jugendliche aus der hps waidhöchi und bühl werden dem fachbereich integration durch die zuständigen leitungspersonen angemeldet die eltern und die jugendlichen werden an den standortgesprächen entsprechend informiert die weiterführung der sonderschulmassnahme muss angezeigt sein und die programme der berufswahl und lebensvorbereitung werden als geeignete schulungsform gesehen jugendlichen aus anderen schulen stehen informationsveranstaltungen zur verfügung 5.1.2 erstgespräch mit allen jugendlichen wird ein erstgespräch durchgeführt bei jugendlichen aus der hps stiftung bühl nimmt die fallführende bezugsperson teil bei jugendlichen aus anderen schulen mindestens eine bezugsperson elternteil lehrperson beistand oder beiständin das erstgespräch dient dazu die jugendlichen kennen zu lernen einen ersten eindruck zu erhalten sowie die informationen so vollständig wie möglich aufzunehmen dabei sind auch die persönlichen zukunftsziele und berufsträume im sinne der persönlichen zukunftsplanung abzurufen am ende des gesprächs sollte die intakeperson in der lage sein zu beurteilen ob eine aufnahme in die stiftung bühl sinnvoll ist und welches programm passend sein könnte mittels internem abklärungsverfahren wird festgelegt welches programm gleis 1 oder gleis 2 als geeignet betrachtet wird alter und reife sind indikatoren ob ein 1-jähriges oder 2 bis 3-jähriges angebot gemacht werden kann unabhängig vom programm dabei ist zu beachten dass nach einem jahr auch ein wechsel in ein anderes programm möglich ist die intakeperson entscheidet welches schnupperverfahren angewendet wird 5.2 schnupperphase das schnuppern dient nicht nur der beurteilung durch fachpersonen ob sich der schüler oder die schülerin für die berufswahl und lebensvorbereitung eignet sondern auch den jugendlichen als entscheidungshilfe indem das zukünftige setting mittels erfahrungen geprüft werden kann 5.2.1 reguläres schnuppern die reguläre schnupperzeit dauert eine woche die jugendlichen schnuppern im entsprechenden programm und nehmen am üblichen tagesablauf teil während der schulzeit finden tests zur einstufung der kognitiven fähigkeiten des potenzials sowie des vorhandenen wissensstands und kulturtechniken statt bei jugendlichen welche auf einer wohngruppe schnuppern werden die lebenspraktischen sowie die persönlichen und sozialen kompetenzen ausgelotet dabei sind sowohl ressourcen wie auch lernfelder zu erfassen den jugendlichen stehen verschiedene instrumente zur verfügung mittels welchen sie ihre gedanken zu ihrer persönlichen zukunft entweder selber auf ein blatt bringen oder durch die bezugspersonen der wohngruppe und die lehrkräfte zusammenfassen lassen 5.2.2 schnuppern mit einem erhöhten beobachtungsauftrag um den jugendlichen mit erhöhtem betreuungsaufwand gerecht werden zu können muss genau abgeklärt werden ob unsere rahmenbedingungen sowie unsere personellen ressourcen den bedürfnissen der jugendlichen gerecht werden dies insbesondere bei jugendlichen bei welchen nachfolgende punkte zu ihrer biografie gehören • einzelbeschulung in den letzten monaten jahren • delinquentes verhalten seite 12 von 15