Konzept Berufswahl- und Lebensvorbereitung B+L von Stiftung Bühl

Weitere Stiftung Bühl Kataloge | Konzept Berufswahl- und Lebensvorbereitung B+L | 15 Seiten | 2018-03-06

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Seite 11 von Konzept Berufswahl- und Lebensvorbereitung B+L

konzept berufswahl und lebensvorbereitung im rahmen der sonderschulung 15 bei bedarf steht den schülerinnen und schülern der schülerclub des programms gleis 1 zur verfügung lernwelt arbeit die betriebspraktika dienen einerseits der erkundung unterschiedlicher potentieller ausbildungsberufe andererseits stellen sie ein zentrales element der selbsterkundung dar eigene fähigkeiten fertigkeiten und interessen sowie auch einschränkungen und defizite werden erfahrbar – und damit zumindest teilweise auch überwindbar in den verschiedenen betrieben der stiftung bühl eventuell ergänzt mit der lernwerkstatt wird den jugendlichen ein erster einblick in unterschiedliche arbeits und berufsfelder ermöglicht mit dem ziel individuelle interessen und persönliche eignung abzuklären besteht der wunsch nach einem berufsfeld welches die stiftung bühl nicht anbietet ist auch ein praktika in einer anderen institution realisierbar alle jugendlichen befinden sich an zwei tagen pro woche in einem arbeitseinsatz dieser dauert jeweils 4 bis 7 wochen während eines schuljahres werden in mindestens drei berufsfeldern arbeitserfahrungen gesammelt lernwelt wohnen im lernfeld wohnen entwickeln jugendliche vielfältige kompetenzen zur bewältigung von alltagsaufgaben und zur gestaltung des zusammenlebens toleranz und rücksichtnahme sowie kommunikationsfähigkeiten werden geübt ein team von sozialpädagogischen fachpersonen befähigt und unterstützt die jugendlichen in ihrer persönlichkeitsentwicklung es stehen 15 internatsplätze zur verfügung die jugendlichen wohnen in einem einzelzimmer in einem der vier sozialpädagogischen zentren sie verbringen in der regel alternierend ein wochenende zuhause und eines in der wohngruppe bei bedarf können sich die jugendlichen während den schulferien für ferienlager der stiftung bühl anmelden voraussetzung für ein zweites jahr im programm gleis 2 im 1 jahr des gleis 2 durchlaufen alle schülerinnen und schüler ein ähnliches programm sie besuchen an drei tagen pro woche die schule und profitieren vom allgemeinbildenden unterricht von der berufswahlkunde und der persönlichen zukunftsplanung sie gehen an zwei tagen pro woche in praxiseinsätze wird anlässlich des standortgespräches festgestellt dass der oder die jugendliche nach einem jahr gleis 2 die berufwahlreife noch nicht erreicht hat und der berufswahlprozess noch nicht abgeschlossen werden konnte werden zusammen mit der schülerin/dem schüler die zielsetzungen für das 2 jahr definiert dabei gilt es zu analysieren weshalb ein wechsel in die berufsbildung nach dem 1 jahr nicht gelungen ist und was die betreffende person zusätzlich braucht um dieses hauptziel zu erreichen das 2 jahr des gleis 2 wird individueller gestaltet und der fokus stärker auf diese festgestellten defizite gelegt das kann sowohl im schulischen berufspraktischen und/oder sozialen bereich sein bei der umsetzung können verschiedene methoden und instrumente zum einsatz kommen die lerninhalte des 1 jahres werden vertieft die jugendlichen im 2 jahr werden stärker in projekt und gruppenarbeiten eingebunden es wird mit ihnen noch intensiver an der persönlichen zukunftsplanung gearbeitet die schulische förderung wird mit stützunterricht intensiviert wenn es z.b richtung einer eba-ausbildung geht 5 aufnahmeverfahren das gesamte aufnahmeverfahren wird durch den bereich integration gestaltet dabei wird auf einen bestmöglichen einbezug aller beteiligten geachtet seite 11 von 15