Bereichskonzept IFJ 2018 von Stiftung Bühl

Weitere Stiftung Bühl Kataloge | Bereichskonzept IFJ 2018 | 9 Seiten | 2018-03-06

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Seite 4 von Bereichskonzept IFJ 2018

rung nicht benachteiligt werden dürfen und bei schulischen sozialen und psychischen problemen wirksam unterstützt werden müssen „entwickeln kinder und jugendliche mit geistiger behinderung psychische störungen haben sie anspruch auf angemessene behandlung unabhängig vom grad ihrer behinderung bestehende kinder und jugendpsychiatrische versorgungsstrukturen müssen daher grundsätzlich auch kindern und jugendlichen mit geistiger behinderung offen stehen und falls nötig deren besonderen bedürfnissen angepasst werden das therapiesetting muss die besonderheiten von kindern und jugendlichen mit geistiger behinderung berücksichtigen die integration im angestammten umfeld ist auch für kinder und jugendliche mit geistiger behinderung und psychischer störung wegweisend es gilt der grundsatz ambulant vor stationär das konzept hat zum ziel dass betroffene dank interdisziplinären angeboten in ihrer gewohnten – oder einer ähnlichen – umgebung verbleiben oder möglichst rasch dorthin zurückkehren können grundvoraussetzung für eine funktionierende nachhaltige psychiatrische versorgung von kindern und jugendlichen mit geistiger behinderung ist die vertiefte zusammenarbeit zwischen sonderpädagogik auf der einen und kinder und jugendpsychiatrie auf der anderen seite“ siehe psychiatrische versorgung von kindern und jugendlichen mit geistiger behinderung seite 5 die stiftung bühl sb führt im sinne des konzeptes „psychiatrische versorgung von kindern und jugendlichen mit geistiger behinderung“ das angebot einer therapeutischen wohnschulgruppe twsg mit dem namen „intensives förderungsprogramm für jugendliche mit geistiger behinderung und psychischen störungen ifj“ das konzept „psychiatrische versorgung von kindern und jugendlichen mit geistiger behinderung“ bildet die grundlage und den gesamtrahmen für das spezifische konzept ifj 2 therapeutische wohnschulgruppe twsg die twsg ist ein intensives interdisziplinäres förderungsprogramm für kinder und jugendliche mit diagnostizierter geistiger behinderung und psychischen störungen bei klienten die einer twsg zugewiesen werden hat die psychische störung ein ausmass erreicht das die möglichkeiten die tragfähigkeit das know-how von familie und schule bei aller unterstützung überfordert und intensivere umfassendere angebote verlangt die intensivierten psychiatrischen und psychotherapeutischen ambulanten angebote können den komplexen bedürfnissen der kinder und jugendlichen mit geistiger behinderung und psychischer störung nicht mehr gerecht werden probleme zeigen sich in der psychiatrischen diagnostik bedingt durch die oft eingeschränkte kommunikationsfähigkeit der betroffenen bei der abgrenzung zwischen psychischen störungen und verhaltensauffälligkeiten sowie bei der elementaren gestaltung eines milieus das für den heilungsprozess entwicklungsgerecht gestaltet werden muss die psychische erkrankung ist aber nicht soweit fortgeschritten dass die kinder und jugendlichen in die behandlungsstufe 3 stationäre psychiatrie aufgenommen werden müssten zudem besteht keine selbst oder fremdgefährdung in der tgws erhält das kind oder der jugendliche durch ein interdisziplinäres team sozialpädagogen heilpädagogen psychologe psychiater eine ressourcenorientierte individuelle förderung sie ermöglicht dem klienten heilungs entwicklungs und lernprozesse in einem adäquatem rahmen im vordergrund stehen sozialisation persönlichkeitsentwicklung orientierung an version 2014 seite 4 von 9 pfad /buehlunterlagen/01 buehlordner/01 organisation/03 konzepte/02 s+w/02 bereichskonzepte/konzept ifj_2014.odt