Allgemeine Regelungen PassParTous 2018 von Stiftung Bühl

Weitere Stiftung Bühl Kataloge | Allgemeine Regelungen PassParTous 2018 | 11 Seiten | 2018-03-04

Werbung

Seite 7 von Allgemeine Regelungen PassParTous 2018

internat das internat bietet lebensraum für jugendliche die während der ausbildung aus pädagogischen und/oder geografischen gründen nicht zu hause wohnen können es ist dezentral organisiert und besteht aus vier nach möglichkeit geschlechtergemischt geführten sozialpädagogischen zentren spz jedes spz verfügt über ein stammhaus und zusätzliche assoziierte wohnungen so dass je nach reife der jugendlichen das geeignete betreuungsangebot bereitgestellt werden kann die jugendlichen werden durchgehend vom selben team betreut und stufenweise zu einer möglichst selbstständigen und verantwortungsvollen alltagsbewältigung freizeit und beziehungsgestaltung befähigt iv die invalidenversicherung iv ist eine gesamtschweizerische obligatorische versicherung ihr ziel ist es den versicherten mit eingliederungsmassnahmen oder geldleistungen die existenzgrundlage zu sichern wenn diese invalid sind oder werden für die lernenden der sb stellt sie die finanzierung der ausbildung sicher was eine enge zusammenarbeit erfordert siehe auch berufsberatung und finanzielles lernende kindes und erwachsenen sind lernende verbeiständet oder bevormundet wird der gesetzliche vertreter schutzmassnahmen in die aufenthaltsplanung miteinbezogen wird im verlauf des aufenthalts ersichtlich dass eltern von minderjährigen jugendlichen in ihren erziehungspflichten unterstützung benötigen bedürfen diese jugendliche zusätzlich zur betreuung in der sb einer unabhängigen behördlich eingesetzten begleitperson beistand/beiständin mit dem 18 geburtstag – dem erreichen der volljährigkeit – verändert sich die rechtliche situation zwischen den jugendlichen und ihren eltern eine intakte vertrauensbasis zwischen den jugendlichen eltern und sb-mitarbeitenden ist jedoch unverändert wichtig damit eine offene kommunikation weiterhin gewährleistet bleibt wird mit den jungen erwachsenen eine mündigkeitsvereinbarung getroffen spätestens im letzten aufenthaltsjahr – noch besser vor erreichen der mündigkeit – ist abzuklären wie weit die lernenden in der lage sind ihre rechte und pflichten wahrzunehmen insbesondere zur bewältigung der vielfältigen administrativen aufgaben staatsbürgerliche pflichten finanzielle und sozialversicherungsrechtliche angelegenheiten etc sind versierte fachkenntnisse nötig zudem stellt sich die frage inwieweit der/die junge erwachsene einen schutz benötigt welcher verhindert dass mögliche rechtshandlungen folgenschwere konsequenzen nach sich ziehen aus diesen gründen drängt sich unter umständen eine massnahme auf im einvernehmen mit den lernenden und in absprache mit den eltern wird eine geeignete massnahme empfohlen und die zuständige behörde kontaktiert damit diese eine fachkompetente begleiterin einen fachkompetenten begleiter einsetzen kann kleider es gelten die vorschriften des partnerbetriebes was die arbeits und schutzkleidung anbelangt im internat sollte die kleider-grundausstattung für mindestens zwei wochen reichen und den saisonalen bedingungen angepasst sein detaillierte checklisten/empfehlungen zum kleider und effektenbedarf können bei den internatsteams erfragt werden die intern wohnenden jugendlichen waschen ihre kleider selbst es wird auf eine gepflegte saubere nicht anstössige erscheinung geachtet keine kampf und militärbekleidung keine aufreizenden kleider oder solche mit sexistischen rassistischen gewalt oder drogenverherrlichenden aussagen lohn der lohn wird vom partnerbetrieb bestimmt und hängt vom lehrjahr und vom ausbildungsniveau ab dieser ist im lehrvertrag ersichtlich stiftung bühl passpartous rötibodenstrasse 10 8820 wädenswil www.stiftung-buehl.ch tel 044 783 18 00 seite 7 von 11