Planungshilfe Comfort bis Care | DIN 18040 2013 von HEWI Heinrich Wilke GmbH

Weitere HEWI Heinrich Wilke GmbH Kataloge | Planungshilfe Comfort bis Care | DIN 18040 2013 | 94 Seiten | 2013-11-06

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din 18040 demografischer wandel und gesellschaftliche veränderungen mit dem fortschreiten des demografischen wandels rückt das thema barrierefreies planen stärker in den fokus um angemessen auf eine immer älter werdende gesellschaft und die damit verbundenen folgen zu reagieren müssen passende architekturkonzepte entwickelt werden ebenso muss sich die produktentwicklung den veränderten bedürfnissen der neu entstehenden zielgruppen anpassen gefragt sind innovative systemlösungen für generationen die sich je nach bedürfnis des nutzers von comfort bis care skalieren lassen der begriff barrierefreiheit wandelt sich immer mehr anfangs verstand man hierunter den zugang öffentlicher bereiche für menschen mit körperlichen einschränkungen heute wird barrierefreiheit viel differenzierter betrachtet und richtet sich mehr nach den individuellen bedürfnissen bzw kompetenzen des einzelnen ziel ist es den zugang für alle menschen gleichermaßen zu ermöglichen ­ unabhängig von

funktionsbereich am wc die sitzhöhe des wcs muss 46 48 cm inklusive sitz betragen rechts und links des wcs werden stützklappgriffe mit einem lichten abstand zwischen den griffen von 65 70 cm angeordnet 24

planungshilfe

flure bodenbeläge erschließungsflächen ausreichend bemessene erschließungswege in gebäuden erleichtern nicht nur rollstuhlnutzern und menschen mit lasten oder kinderwagen die bewegung innerhalb des gebäudes 42

an fluchtwege werden folgende anforderungen gestellt · erforderliche wegbreiten und -höhen dürfen nicht durch hindernisse z b ausstattungselemente eingeschränkt werden · fluchtwege dürfen festgelegte längen nicht überschreiten · fluchtwege und notausgänge müssen in gesicherte bereiche führen · notausgangstüren müssen ohne hilfsmittel leicht zu öffnen sein · sicherheitsbeleuchtungen müssen funktionsfähig sein und daher regelmäßig gewartet werden · je nach funktion des gebäudes muss ein flucht und rettungsplan die notwendigen informationen für den gefahrfall enthalten · aufzüge sind als teil des fluchtweges unzulässig für türen in flucht und rettungswegen gelten seit 2003 die europanormen din en 179 für notausgangsverschlüsse und din en 1125 für paniktürverschlüsse planungshilfe

türdrücker Öffnen und schließen bei türdrückern erfolgt die kraftübertragung als lineare handoder armbewegung die in der din 18040 als barrierefrei beschriebene u-form des türdrückers verhindert unfreiwilliges einfädeln mit der kleidung die abgerundete ergonomische form vermeidet verletzungen damit auch rollstuhlnutzer schwere türen wie beispielsweise eingangs oder bereichsabschnittstüren öffnen und schließen können schreibt die din 18040 eine bedienhöhe von 85 cm vor hierdurch wird die betätigung des drückers für große personen und rollatornutzer unkomfortabel eine geeignete lösung sind drückergriffe diese ermöglichen barrierefreien bedienkomfort in variabler greifhöhe besonders geeignet sind drückergriffe bei schweren türen da zum Öffnen und schließen nur geringer kraftaufwand notwendig ist ein türdrücker mit verlängertem hebel empfiehlt sich besonders für krankenhäuser und pflegestationen diese türdrücker sind besonders leicht zu bedienen bei

zur vermeidung von stürzen müssen die stufen geschlossen sein d.h keine vorstehenden kanten sogenannte unterschneidungen haben bei hervorstehenden stufenkanten besteht die gefahr dass man mit der fußspitze an der kante hängen bleibt und stolpert die trittstufen sollten mit rutschfestem trittsicherem belag ausgestattet sein gerade für sehbehinderte sollte die erste und letzte stufe optisch deutlich erkennbar abgesetzt sein dies kann beispielsweise durch eine kontrastreiche farbliche markierung oder durch eine zusätzliche beleuchtung erreicht werden insbesondere für menschen mit eingeschränkter sehfähigkeit muss die treppe gut ausgeleuchtet sein d h hell blendund schattenfrei beleuchtet sein bei der planung von treppen sollten entsprechende normanforderungen siehe din 18065 din 18040 berücksichtigt und die vorschriften der landesbauordnung eingehalten werden planungshilfe

orientierung zwei-sinne-prinzip das auge nimmt helligkeit farbe bewegung abstand und gestalt wahr das sehen ist einer der wichtigsten sinne bei der orientierung normalsichtige menschen orientieren sich zu 85 90 visuell 78

sichtkontakt nach draußen planungshilfe

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