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Verbindungsratgeber
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Der Weg zum Traumbild
HEIMKINO 10 04
Die besten Motorleinwände sind die, bei denen das Tuch über einen Seilzug permanent unter Spannung gehalten wird. Der Vorteil liegt auf der Hand: Die Leinwand kann wie bei herkömmlichen Motorsystemen im Kasten versenkt werden und entwickelt wie eine Rahmenleinwand keine Falten.
Preis (2 m x 1,50 m): Standard-Motorleinwände sind ab ca. 900 Euro erhältlich. Seilzugsysteme nur
mit Aufpreis
Da das Tuch durch einen
Rahmen unter Spannung
gehalten wird, können
sich im Laufe der Zeit
keine Falten bilden.
Preis (2 m x 1,50 m): ab
ca. 500 Euro
Welche Bildgrösse?
Ist die Wahl auf ein bestimmtes Leinwandsystem gefallen, steht eine weitere Entscheidung ins Haus: Die Bildgrösse. Für die beste,
dem Raum und den Sitzplätzen angepasste
Flächengrösse sollten einige Faustregeln
berücksichtigt werden. Da bei zu grossen Leinwandbreiten die Auflösung des PAL-Bildmaterials deutlich sichtbar wird, empfiehlt es sich,
die ideale Leiwandbreite anhand
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Projektionstechniken
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HEIMKINO 10 04
Als Spezialist für den Präsentations- und Heimkinobereich hat sich NEC
schon vor langer Zeit einen Namen gemacht. Während sich viele
Projektorhersteller meist auf nur eine Projektionstechnologie spezialisiert haben, führt der japanische Display-Entwickler sowohl LCD- als
auch DLP-Projektoren im Programm. HEIMKINO erläutert die
Unterschiede zwischen LCD- und DLP-Projektion.
DLP-Projektoren
Mitte der neunziger Jahre kam die von Texas
Instruments entwickelte DLP-Technologie (DLP
= Digital Light Processing) auf den Markt. Bei
dieser Projektionsmethode zeichnen tausende
kleiner Mikrospiegel für die Bilddarstellung auf
der Leinwand verantwortlich: Soll Licht auf der
Leinwand erscheinen, dann kippen die sich auf
einem Halbleiterchip Digital Micromirror
Device , kurz DMD) befindlichen Spiegelchen
in Richtung Objektiv und reflektieren das Bild
in Richtung Leinwand. Soll hingegen kein Licht
auf der Projektionsfläche erscheinen, dann
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Bildverbesserungs-Techniken
Da digitale Bildgeräte mit fixer Pixelstruktur (Fixed-Pixel-
Displays) gegenüber herkömmlichen Röhrenfernsehern prinzipiell Vollbilder (progressive) anstelle aufeinander folgender
Halbbilder (interlaced) darstellen, muss systembedingt eine interne Interlaced-
Progressive-Wandlung stattfinden. Dafür gibt es verschieden intelligente Lösungsansätze,
die bei steigender Rechenleistung für verbesserte Bildqualität sorgen. Auch Bildverbesserungs-Schaltungen zeichnen für eine höherwertige Bildwiedergabe verantwortlich.
Es gibt zwei verschiedene Arten von
Bildmaterial, die der Videoprozessor in der
Lage sein sollte zu unterscheiden: Videomode
und Filmmode. Bei Videomode (auch Kameramode genannt) handelt es sich um klassisches
Interlaced-Bildmaterial, das bereits im Halbbildverfahren von TV-Kameras aufgezeichnet
wurde. Dies bedeutet, dass sich im Bild bewegende Objekte (beispielsweise der Schiedsrichter eines Eishockey-Spiels) von Halbbild zu
Halbbild bewegen, also
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Anschlüsse
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HEIMKINO 10 04
Ein wichtiger Faktor bei der Projektion ist die Signalzuspeisung. Der
beste Projektor kann nur so gute
Bildergebnisse abliefern, wie das
Signal an Qualität hergibt. Wir haben
für Sie die gängigsten Videosignale
zusammengetragen und erklären, wo
die Vor- und Nachteile der jeweiligen
Signallösungen liegen.
Gute Heimkinoprojektoren zeichnen sich durch Eingangsvielfalt aus.
Unser Testmodell HT1100 von NEC besitzt an Bildeingängen alles, was für
Videoapplikationen relevant ist: Composite (FBAS), S-Video (Y/C), VGA
(RGB), Komponente (YUV) und DVI
Composite
Video/FBAS
Bei Composite Video (auch FBAS genannt)
handelt es sich um die einfachste, jedoch auch
schlechteste Variante der Bildübertragung.
FBAS steht für Farb-Bild-Austast-Synchron-
Signal , das alle zum korrekten Bildaufbau
nötigen Komponenten in einem Kabel vereint
und zum Projektor leitet. Eigentlich ist diese
Art der Signalübertragung ein Relikt aus der
Frühzeit des Farbfernsehens
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Anschlüsse
Component
Video/YUV
Da die Farbinformationen auf der DVD nicht in
RGB, sondern in einer Differenz zueinander
abgespeichert sind, liegt es nahe, bei
Möglichkeit ein Farbdifferenzsignal aus dem
DVD-Spieler zum Projektor zu leiten. Das Farbdifferenzsignal wird als YUV bezeichnet,
wobei Y wieder für die Helligkeit, U und
V jeweils für Differenz-Rot und Differenz-Blau stehen. Grün entsteht, wenn die
beiden Differenzsignale Blau und Rot wieder miteinander im Bildgerät zusammengeführt werden. Der Vorteil dieser Übertragungsform ist der, dass auch bei YUV die Signale auf
getrenntem Wege zum Projektor übertragen
werden. Das Signal von DVD muss zudem nicht
erst in RGB ummoduliert werden, um es an ein
Bildgerät zu liefern. Wie bei RGB steigt auch
bei YUV gegenüber S-Video nochmals die
Farbauflösung und -trennung, und auch die
Bildschärfe nimmt zu. Alle Progressive-Scan-
DVD-Spieler (DVD-Spieler mit Vollbildausgabe
anstelle der herkömmlichen Halbbildausgabe)
besitzen einen YUV-Ausgan
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HDMI
HDMI (High-Definition Multimedia Interface)
stellt die speziell für Unterhaltungselektronik-
Geräte konzipierte Weiterentwicklung der
schon seit längerem zum Einsatz kommenden
digitalen Bildschnittstelle DVI dar. Wie bei DVI
zeichnen bei dem HDMI-Format drei TMDS-
Kanäle (Transition Minimized Digital Signaling)
zur Übertragung digitaler Bilddatenpakete mit
bis zu 165 MHz (!) Pixelwiederholungsrate verantwortlich. Ebenso ist auch beim HDMI-
Standard ein zusätzlicher Display Data Channel
(DDC) vorgesehen, der eine Kommunikation
zwischen den verbundenen Geräten ermöglicht auf diese Weise können sich beispielsweise ein Bildwiedergabegerät und ein Display
auf eine kompatible Bildauflösung einigen, was
eine Inbetriebnahme von HDMI-Geräten erheblich vereinfacht. Einziger Unterschied zwischen DVI und HDMI ist der, dass neben ausschliesslich digitalen Bildsignalen auch digitale
Audiosignale im HDMI-Datenstrom übertragen
werden. DVI hingegen bietet die
Möglichke
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Setup
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Lüftermodus
Lampe und Lüfter arbeiten immer in Einklang miteinander: produziert das Leuchtmittel viel Helligkeit, dann sorgt der Lüfter für die nötige Kühlung der empfindlichen Bauteile wie LCD-Panel und optische Einheit. Praktisch ist, wenn der
oft zu laute Ventilator gesteuert werden kann. Fährt der Projektor eine niedrige Lampenleistung, dann kann auch die Rotation des Lüfters deutlich
reduziert werden. Der Projektor wird so wesentlich leiser, was vor allem
bei ruhigen Filmszenen extrem ins Gewicht fällt. Bei unserem HT410 kann
diese Funktion im Menü Erweitert angewählt werden.
Lampenbetriebsart
Besteht beim Projektor die Möglichkeit, die Lampenleistung zu reduzieren, dann
sollte auf diese Funktion unbedingt zurückgegriffen werden. Nicht nur, dass sich
dabei die Lebenszeit der Lampe deutlich erhöht, vor allem der bei manchem
LCD-Projektor kritische Schwarzwert verbessert sich deutlich. Da in abgedunkelten Räumen die reduzierte Lichtlei
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Setup
Gammakorrektur
Mit dem Gammawert wird die Linearität des Übergangs von
Schwarz nach Weiss beeinflusst. Bei unserem Vorführmodell
HT410 kann zwischen drei Gamma-Einstellungen gewählt werden.
Höhere Gammawerte bewirken eine Verdunklung mittelheller
Bildinhalte, niedrigere Gammawerte hingegen deren Aufhellung. Am
besten für einen perfekten Weiss- und Schwarzabgleich ist ein Testbild,
an dem die Einstellung für den Übergang von hell nach dunkel überwacht werden kann.
Farbmanagement
Die meisten Videoprojektoren verfügen über vordefinierte
Bilddarstellungsvarianten, die meist mit Namen wie Kino-1 ,
Kino-2 , Warm , Kühl oder ähnlich benannt sind. Sie unterschieden sich hauptsächlich in der Farbtemperatur, wobei die
eine Einstellung einen Rotstich, die andere einen Grün- oder
Blaustich besitzt. Meist ist die Einstellung Film die beste Wahl,
da diese von Werk aus eine bereits optimierte Darstellung der
Farbtemperatur für Kinofilme aufweist. Um auf Nummer sicher zu
gehen, sollte ein sc
| Zu wenig Kontrast stiehlt
Videobildern die Brillanz
(Bild 1). Ein zu hoch eingestellter Kontrast hingegen lässt weisse Bildinhalte zu sehr leuchten,
Details im Bild (hier die
Struktur der Säule) gehen dabei verloren (Bild 2). Erst ein ideal
konfigurierter Kontrast verleiht Objekten im Bild die notwendige
Plastizität (Bild 3)
Zu geringe Helligkeit
lässt Details in dunklen
Bildbereichen verschwinden (Bild 1),
während zu viel Helligkeit Schwarz in Grau
verwandelt (Bild 2). Erst ausgewogene Helligkeitseinstellungen führen zu Bildern mit sattem Schwarz (Bild 3)
Der Verbindungsratgeber
Setup
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HEIMKINO 10 04
Farbtemperatur
Da es sich bei Licht um das Additive Farbsystem handelt, ergibt die Addition der
Grundfarben Rot, Grün und Blau Weiss. Die Farbtemperatur umschreibt, welche
Farbgebung das von uns wahrgenommene Weiss aufweist. Produziert der Projektor z.B.
zu viel Blau, stimmt das Mischverhältnis der Grundfarben zueinander nicht mehr, was
dem dargestellten Weiss einen Blaustich und damit
| Zu wenig Schärfe lässt
Bildinhalte zu weich
erscheinen (Bild 1). Zu
viel Schärfe dagegen
wirkt unnatürlich, erzeugt Konturenschatten
und lässt wertvolle Details im Bild verschwinden (Bild 2). Ein homogenes Bild
zeichnet sich durch eine natürliche Schärfe aus, die
knackig, jedoch nicht übertrieben hoch ist (Bild 3)
Steht kein Universaltestbild zur Verfügung
(Bild 1), dann kann auch anhand von herkömmlichen Bildern die
Farbsättigung konfiguriert werden. Ist zuviel
Farbe im Bild, dann
leuchten Hauttöne unnatürlich rot (Bild 2).
Erst bei stimmiger Farbeinstellung werden
Hautfarben natürlich
dargestellt (Bild 3)
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Setup
Farbe
War der Weissabgleich erfolgreich, dann kann mit der Konfiguration der Farbsättigung fortgeschritten werden. Sie zeichnet für die Intensität der darzustellen Farben verantwortlich und
sollte daher mit Bedacht geregelt werden. Denn ist die
Farbsättigung zu hoch eingestellt, dann werden vor allem
Rottöne und Hautfarben mit übermässigem, unnatürlichem
Leuchten wiedergeg
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Modellpolitik
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Modellpolitik NEC bietet in seinem Produktportfolio vier Heimkino-optimierte
Videoprojektoren, die sich in Design, Ausstattungsmerkmalen
und Anschaffungspreis voneinander unterscheiden. So ist für
jeden Heimkinofan etwas dabei.
Für Profis: HT1100
Letzter im Bunde ist der Profi-Home-Cinema-Projektor HT1100. Mit seinem XGA-DMD (1024 x 768
Bildpunkte) ist der 4.200 Euro teure Projektor sowohl für eine verlustfreie 4:3- als auch PAL-16:9-
Bildwiedergabe geeignet. Neben diversen analogen Videoeingängen verfügt der HT1100 über eine
HDCP-taugliche DVI-Buchse, die eine Einspeisung digitalen
Bildmaterials gewährleistet. Dank Blende und
Lampensteuerung ist die Bildhelligkeit
des Projektors perfekt auf die
Grösse der Leinwandfläche abgleichbar. Dank hochwertigem
Farbmanagement ist die Farbtemperaturdarstellung genau justierbar. Videotechnik und Processing
sind ebenfalls über jeden Zweifel erhaben.
Für Einsteiger: VT47
Mit einem Anschaffungsp
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