Leitbild der katholischen Schulen in Trägerschaft des Erzbistums Paderborn von Erzbistum Paderborn

Weitere Erzbistum Paderborn Kataloge | Leitbild der katholischen Schulen in Trägerschaft des Erzbistums Paderborn | 20 Seiten | 2018-04-16

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Katalog Leitbild der katholischen Schulen in Trägerschaft des Erzbistums Paderborn

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1 authentische christliche spiritualität menschen auf der suche nach gott katholisch sein bedeutet als einzelner und in der gemeinschaft der kirche auf der suche zu sein nach gott und gott als den gesuchten und ersehnten gleichzeitig in unserer mitte anwesend zu feiern es bedeutet ihm im gottesdienst der kirche und im nächsten menschen zu begegnen in einer katholischen schule machen sich schüler lehrer und auch eltern gemeinsam auf den weg um ihre verbindung mit gott und seinem evangelium zu festigen und zu vertiefen aus dieser verbindung heraus wollen wir die welt im geist der frohen botschaft immer wieder neu gestalten dabei sind sich alle gegenseitig vorbild und ansporn alle sind suchende und gleichzeitig solche die einsichten und eine lebenspraxis gefunden haben diese ausrichtung ist nicht „zusätzlich“ sondern gehört zum kern dessen was katholische schule bedeutet schulgemeinde bildet nicht nur eine lehr und lerngemeinschaft nicht nur eine

2 die würde des menschen verwurzelt in seiner gottebenbildlichkeit katholisch sein heißt dass der einzelne mensch als ebenbild gottes in ehrfurcht und zuneigung zu achten und zu fördern ist das bedeutet unsere schulen sind orte an denen sich alle mit achtung und respekt begegnen dies geschieht in dem bewusstsein dass freiheit und würde des einzelnen unabhängig von alter beruf und gesellschaftlicher stellung ein von gott selbst geschütztes und uns anvertrautes gut sind katholische schulen sind entstanden aus dem auftrag der kirche besonders den armen und schwachen in der gesellschaft bildung und teilhabe zu ermöglichen aufgrund unseres menschenbildes sind wir diesem auftrag dauerhaft verpflichtet

3 katholisch allgemein umfassend katholisch heißt zunächst allumfassend allgemein das heißt dass wir uns in dem maße in dem wir uns mit der kirche am ort erzbistum dekanat pfarrei pastoraler raum verbunden wissen auch mit der weltweiten kirche verbunden fühlen die kirche am ort bildet das „rückgrat“ für konkrete kirchliche arbeit gebet und feste im sinn des pastoralen konzeptes des bistums wird die schule auf der ebene pastoralverbund bzw pfarrei als ein „pastoraler ort“ verstanden das erzbistum paderborn ist als „träger“ einer schule eine fördernde und fordernde bezugsgröße der horizont „weltkirche“ bildet für uns eine ständige aufforderung unser oft enges denken zu überwinden und unsere schulen zu einem ort der vorbereitung für die Übernahme von verantwortung in einer welt zu machen in der grenzen eine immer kleinere rolle spielen

die beschäftigung mit anderen kulturen mit fremden sprachen hat auch das ziel andere lebensweisen von innen her als bereicherung zu verstehen gastfreundschaft und schüleraustausch partnerschaft oder patenschaft für andere katholische schulen auf der ganzen welt gehören zum schulleben dazu die schule pflegt einen regen austausch mit der kirche vor ort priester und hauptamtliche mitarbeiter sind regelmäßig zu gast in der schule ehrenamtliches engagement jugendarbeit büchereiarbeit wird in das schulleben besonders in den ganztag fest eingebunden absprachen z b bei der firmkatechese sind selbstverständlich die schule beteiligt sich nach ihren möglichkeiten am leben der gemeinden stellt räume zur verfügung nimmt an festen teil fördert schüler die sich in gemeinden engagieren … kirchliche traditionen pastorale entwicklungen und entscheidungen finden ihren widerhall im schulleben ebenso leistet die schule einen wichtigen beitrag zur pastoral des

die begegnungen mit anderen christlichen konfessionen und mit den religionen die am ort vertreten sind haben einen festen platz im schulleben die anliegen der Ökumene zeigen sich im schulleben und werden gefördert aus respekt vor den gemeinsamen wurzeln und aus historisch gewachsener verantwortung haben insbesondere auch jüdische schülerinnen und schüler zugang zu unseren schulen schüler wissen und üben ein wie man sich in gottesdiensten verhält und wie man anderen konfessionen und religionen respektvoll und angemessen begegnet im sinne eines dialoges „mit der welt“ setzen sich schüler und lehrer auch mit den positionen nichtgläubiger menschen auseinander die schule kann – im rahmen der vorgaben des erzbistums – schüler anderer christlicher konfessionen sowie im einzelfall schüler anderer religionen und schüler ohne konfession aufnehmen

5 der mensch einheit von leib seele und geist katholisch sein heißt den menschen als eine einheit von leib seele und geist zu sehen die christliche lehre vom menschen sieht ihn als einheit und ganzheit „der mensch hat nicht leib und seele er ist leib und er ist seele und geist.“ katholischer erwachsenenkatechismus der leib ist ausdrucksform der seele – die seele ist nicht zu denken ohne bezogenheit auf den leib vor allem im tun jesu an den menschen wird deutlich dass das heil immer dem ganzen menschen gilt es gibt keine seelsorge ohne „leibsorge“ und umgekehrt nimmt man diese grundwahrheit unseres glaubens ernst gelangt man zu wichtigen und sehr konkreten konsequenzen für eine katholische schule

6 die welt als schöpfung zur verantwortung bereit sein katholisch sein heißt die schöpfung grundsätzlich positiv zu bewerten aus der tradition heraus ist das katholische bestimmt von einer umfassenden freude am leben und an der güte der welt mensch und welt sind ein geschenk gottes und sprechen zeichenhaft von ihm der mensch ist sachwalter gottes in dieser welt und muss sich ihm gegenüber verantworten die welt gehört nicht uns unser auftrag ist sie zu „bewahren und zu behüten“ an unseren schulen sollen junge menschen die später einmal in unterschiedlichen bereichen verantwortung tragen werden auf diese aufgabe vorbereitet werden

7 zum guten befähigen zur liebesfähigkeit führen katholisch sein heißt dass der mensch zum guten fähig ist und zum guten ertüchtigt werden kann erstes erziehungsziel ist daher menschen in einem umfassenden sinn zur „liebesfähigkeit“ hinzuführen dazu gehört zunächst ein festes bewusstsein von der eigenen würde und dem eigenen gut-sein zu erlangen dazu gehört aber auch den anderen als gabe und aufgabe zu erkennen das programm der bergpredigt liegt im weitesten sinn unserem erzieherischen handeln zugrunde zentral ist die verantwortung für die hilfsbedürftigen zur liebesfähigkeit führen bedeutet jungen menschen diese vorzuleben und sie dazu anzuleiten soziale verantwortung wahrzunehmen und eigene talente für not leidende einzelne menschen sowie für die gemeinschaft einzusetzen

die frage nach schuld versagen und versöhnung erfährt besondere aufmerksamkeit pädagogische maßnahmen sind so gestaltet dass sie schüler stärken und ermutigen im sinne einer erziehungsgemeinschaft wird die mitverantwortung der eltern für die positive entwicklung ihrer kinder gefordert und unterstützt christsein heißt nicht unpolitisch zu sein christen mischen sich ein in politik und gesellschaft die schule und der unterricht legen dazu das fundament in wissenschaftlicher auseinandersetzung und einübung politischer verhaltensweisen in den mitwirkungsgremien der schule und in der gesellschaft eine streitkultur und streitschlichtung bei der die schüler beteiligt sind sind selbstverständlich aufgaben der schulgemeinschaft werden von schülern lehrern und eltern nach möglichkeit gemeinsam bewältigt jeder einzelne hat im rahmen des ganzen pflichten zu übernehmen und zu erfüllen deren einhaltung konsequent eingefordert wird zu diesen

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