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Seite 2 von Peter Utz Die optimale Beraterwahl ist planbar von Beratungspool Schweiz

redaktionsteil psp 03 t2 k 21.11.2003 8:34 uhr seite 67 personalentwicklung 67 ratungsprozesses gegenüber den eigenen ökonomischen bedürfnissen vorrang hat» ein mandat ist also strikt auf die kundenbedürfnisse auszurichten verträge werden nicht unnötig ausgedehnt und wenn es fachlich angezeigt ist geben organisierte mitglieder ihre mandate in absprache mit dem kunden an geeignetere fachleute weiter ein anderes indiz für die seriosität eines anbieters ist der verweis auf eine allfällige branchenbezogene ombudsstelle sinnvoll regelmässige standortbestimmung der unterschied zwischen erfolgreicher und weniger erfolgreicher beratungsarbeit zeigt sich häufig erst «unterwegs» es lohnt sich deshalb auf regelmässigen gemeinsamen standortbestimmungen zu bestehen und zu überprüfen ob vereinbarte teilziele tatsächlich eingehalten wurden mit blick auf die einschlägige literatur 5 und unter einbezug der rückmeldungen welche wir auf der geschäftsstelle des bso schon erhielten habe ich untenstehende to-do und not-to-do-tabelle erstellt wenn sich im beratungsprozess ereignisse im sinn der rechten tabellenhälfte häufen ist ein hinterfragen des gewählten partners und nicht unbedingt ein hinterfragen von supervision oder organisationsentwicklung durchaus angezeigt Über verzeichnisse zum persönlichen kontakt die wichtigsten beraternetzwerke führen mitgliederverzeichnisse mit teilweise detaillierten einzelporträts erwähnenswert scheinen mir an dieser stelle diejenigen der offiziellen berufsverbände der deutschsprachigen länder schweiz www.bso.ch deutschland www.dgsv.de und Österreich www.oevs.or.at die suche im internet hat dabei den vorteil dass die beraterporträts auf grund standardisierter und/oder individueller kriterien z b grundberuf geschlecht oder schwerpunktbereiche der beratungskraft elektronisch selektioniert werden können ob das bild welches man sich auf diese weise von einem supervisor coach oder einer organisationsberaterin gemacht hat mit der realität übereinstimmt weist sich letztlich erst im persönlichen gespräch hier gilt es neben allen hilfsmitteln 4 auch dem gefühl einen wichtigen platz einzuräumen ob die chemie zwischen auftraggeber und auftragnehmer stimmt ist trotz allem die massgebliche formel zum erfolg peter utz dipl erwachsenenbildner und dipl organisationsberater geschäftsleiter des berufsverbandes für supervision und organisationsberatung bso informationen peterutz@bso.ch www.bso.ch kimmeskamp dagmar ausser spesen nichts gewesen schäffer-pöschel stuttgart 1996 2 winistörfer norbert ich mache mich selbständig beobachter ratgeber jean frey zürich 1996 3 leitbild und berufsethische grundsätze des bso bern 1997 4 berater/innen-suche ­ qualität in der beratung ­ eine checkliste bso bern 2001 5 entscheidungshilfen für kundinnen und kunden deutsche gesellschaft für supervision e.v köln 2002 1 beraterisches to-do nimmt zu beginn eine sorgfältige analyse der ausgangslage vor legt persönliche schwerpunkte und stärken offen dar und weist auf persönliche grenzen oder unrealistische ziele hin erstellt einen verständlichen schriftlichen kontrakt mit kündigungsklausel entwickelt nachvollziehbare lösungsorientierte vorgehensstrategien und macht sie transparent hält sich an vereinbarte zeiten fristen formen und inhalte oder stellt alles bei bedarf zur diskussion stärkt vorhandene lösungsansätze und personelle ressourcen hört aktiv zu und schafft durch eine ausgewogene mischung aus wertschätzung und sachlicher konfrontation ein klima des vertrauens versteht die beratungsarbeit auch als beitrag zur schaffung betriebsinterner transparenz bezüglich konflikten macht und abhängigkeit trägt sorge zu einem runden und ertragreichen abschluss der einzelnen sequenzen und zur sicherung des erarbeiteten ermöglicht durch periodische abrechnung oder offenlegung der geleisteten arbeitsstunden eine problemlose budgetkontrolle beraterisches not-to-do beginnt seine arbeit aus dem stand und ohne rückfragen übernimmt jeden auftrag und verspricht pauschal die erreichung sämtlicher kundenziele arbeitet ohne kontrakt oder präsentiert umgekehrt ein umfangreiches und unübersichtliches vertragswerk arbeitet sprunghaft wechselt laufend und ohne rücksprache inhalte methoden und tempi dehnt die beratung schleichend aus und übergeht vereinbarte zwischen oder schlussevaluationen bringt laufend eigene vorstellungen und lösungsansätze ein und überhört kundenideen ignoriert vorhandene stärken und potenziale springt willkürlich und unkommentiert von der rolle des mentors in die des dozenten oder richters übersieht offensichtliche widersprüche und spannungen und geht grundsätzlich nie auf diese ein lässt die arbeitssequenzen unverbindlich auslaufen und setzt keinen schlusspunkt stellt verfrüht erst nach aufforderung oder intransparente rechnungen für die arbeit www.pspindex.ch

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